Gruppenführung freut sich auf Nachwuchs, der nun gefördert werden muss – Martin Braxenthaler ist begeistert
Seeon. Über 16 Tage erstreckte sich der der Neulingslehrgang der Schiedsrichtergruppe Ruperti, der dieses Mal im Schulungsraum und im Sportheim des Sportverein Seeon durchführt wurde. Vier Tage Präsenzunterricht am Stück – eine Online-Prüfungsvorbereitung und der finale Samstag mit der Prüfung, einem Lauftest und der nochmaligen Einführung in den elektronischen Spielbericht (ESB) – das Programm von Lehrwart Michel Hagl (Bergen) und Benedict Oshowski aus Berchtesgaden mit Gruppenobmann Hans Wichtlhuber (Tengling) war straff.
„Alle haben toll mitgezogen!“, resümierte Hagl, der als Lehrkraft weiß, wie er den Lehrstoff bestens rüberbringen kann. Ihm zur Seite stand mit „Bene“ Oshowski auch ein Spitzenschiedsrichter der Gruppe. Für die Organisation hatte die Jugendleiterin Ricarda Schwarz-Kirschner Seitens des SV Seeon bestens vorgesorgt. „Das war mein Herzensprojekt!“ so die umtriebige Funktionärin. Die ausgebildeten 26 Nachwuchs-Referees – von denen fünf in der Gruppe Chiem und Inn tätig sein werden – werden nun an die Hand genommen und in ihr neues Amt eingeführt. In den ersten drei Spielen ist jeweils ein Pate mit dabei, der den Schiedsrichter bei seinen ersten Einsätzen begleitet. Obmann Hans Wichtlhuber plädiert schon hier einmal an die Vereine, deren Trainer und auch die als bekannt geltenden emotionalen Eltern: „Lasst die Schiedsrichter in Ruhe, sie dürfen und müssen wie im richtigen Leben auch Fehler machen“. Ansonsten ist die Arbeit, die sich das Lehrwartteam gemacht haben „wieder für die Katz“. Der Nachwuchs muss gefördert, nicht kaputt gemacht werden. Schwarz-Kirschner bedankte sich mit einem SVS-Präsent an die drei „Schulungsleiter“ für ihre tolle Arbeit, auch der SV Seeon kann nun auf eine stattliche Schiedsrichteranzahl blicken. Angetan war auch der Paralympics-Olympiasieger Martin Braxentaler (Surberg), dessen Sohn Xaver auch unter den erfolgreichen Teilnehmer war. „Ich verfolge die Schiedsrichterei und die sehr gute Arbeit der Gruppe!“

Auf dem Bild präsentieren sich die frisch ausgebildeten Schiedsrichter-Neulinge (hinten von links nach rechts): Xaver Braxenthaler (SV Surberg), Tim-Luca Ramm, Hugo Müller (beide SV Seeon), Benjamin Uhlig, Benjamin Irlinger (beide TSV Berchtesgaden), Max Spiel (SV Seeon), Maxi Ley (TSV Bernau), Vinzenz Otte (SV Seeon); Mitte von links nach rechts: Obmann Hans Wichtlhuber, Lehrwart Michael Hagl, Tobias Aicher (SV Surberg), Alexander Handrick, Josef Holzner, Luis Fiala (alle SV Seeon), Simon Rockel (TuS Kienberg), Lemmy Demircan (TSV Taufkirchen), Manuel Ondrey (SV Schechen), Ioan Popa (SV Riedering), Ulrich Nutz (TSV Taufkirchen); Vorne von links nach rechts: Bastian Niederbuchner (SV Seeon), Christian Clonta (SV Surberg), Daris Titic (JFG Hochstaufen), Yannik Ensinger, Luca Kirschner, Sebastian Bartlweber, Nepomuk Kraus und Maxi Rothbucher (alle SV Seeon), sowie Jugendleiterin Ricarda Schwarz-Kirschner (SV Seeon), es fehlt Justin Springl (FC Bischofswiesen);
Text und Foto: td
