Damen der SV Seeon Lakers siegen in Saaldorf – 54:52-Auswärtserfolg nachspannender Schlussphase

Einen wahren Basketball-Krimi lieferten sich am vergangenen Wochenende die Damen
des SV Seeon Lakers bei ihrem ersten Auswärtsspiel gegen den SV Saaldorf. Wie auch
bereits in den letzten zwei Spielen der vergangenen Saison sollte auch dieses Spiel
wieder knapp werden. So gerieten die Seeoner Damen auch gleich im ersten Viertel
durch einen nervösen Start und durch ein starkes Auftreten der Gastgeberinnen mit
14:7 in Rückstand. Die jungen Seeonerinnen fanden aber im Laufe der Zeit immer besser
ins Spiel und überliefen oft durch ihr schnelles Spiel die Verteidigung der Gegner.
Besonders Viktoria Seibel (13) brachte ihr Team durch starke Reboundarbeit und eine
nahezu perfekte Freiwurfquote wieder heran. Zur Halbzeit stand es nur noch knapp mit
22:21 zugunsten der Saaldorferinnen.
In der zweiten Hälfte schien das Spiel zunächst wieder zugunsten Saaldorfs zu kippen:
Drei aufeinanderfolgende Dreipunktewürfe der überragenden Aufbauspielerin Hekic
brachten die Gastgeberinnen mit 31:21 in Front. Doch die Lakers gaben nicht auf. Eine
starke Defensivleistung von Christina Pfaffenzeller (9), die Hekic anschließend fast
komplett ausschaltete, sowie treffsichere Würfe von Lena Pfaffenzeller (9) brachten
Seeon bis zum Ende des dritten Viertels wieder auf 37:35 heran.
Das letzte Viertel bot Spannung pur. In der 36. Minute gingen die Seeonerinnen erstmals
in der zweiten Halbzeit in Führung, doch die starke Centerspielerin Kern von Saaldorf
drehte das Spiel mit drei erfolgreichen Aktionen unter dem Korb erneut. Zwei Minuten
vor Schluss stand es somit 52:47 für Saaldorf – doch die Lakers bewiesen Nervenstärke.
In der Schlussminute war es dann soweit: Die Lakers erkämpften sich durch kluges
Passspiel und durch kraftvolle Korbaktionen von Anna-Lena Hahn (6) und Melina
Pfaffenzeller (10) Punkt für Punkt die Führung zurück und siegten hauchdünn mit
54:52. Überschattet wurde das Ende jedoch durch die Verletzung der Saaldorfer
Topscorerin Hekic, was den Gastgeberinnen zusätzlich zusetzte.
Trainer Franz Pfaffenzeller, der krankheitsbedingt nicht dabei sein konnte, kann stolz
auf die Leistung seiner Mannschaft sein, besonders auf die Defense, die vor allem am
Schluss der entscheidende Faktor war.
Mit diesem Erfolg feiern die Lakers im zweiten Saisonspiel den zweiten Sieg. So können
sie nun selbstbewusst in die kommende Begegnung gegen den Tabellenführer TSV
Ismaning gehen. Nächstes Heimspiel ist erst wieder am 14.12. gegen den SV Bad Tölz.
Es spielten noch: Lysanne Hörl (7), Antonia Urbauer, Johanna Gruber und Marlene Klar.