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Großer Heimspieltag der Basketballer des SV Seeon

Am kommenden Wochenende treten im Heimspiel alle Mannschaften gegen den ASV Rott an. Um 12 Uhr startet die U12, um 14 Uhr die U14 und um 16 Uhr die U18. Die Herren machen dann um 18 Uhr den Abschluss des Tages.

Nachdem die Herren im letzten Spiel gegen den TSV 1863 Miesbach eine empfindliche Niederlage einstecken mussten, sind sie nun in diesem Spiel in der Pflicht und müssen hier deutlich Akzente setzen, wenn sie sich im vorderen Tabellenabschnitt platzieren wollen. Der ASV Rott mit zwei Siegen und einer Niederlage ist eine Position vor Seeon und ist daher sicherlich eine machbare Aufgabe.

Die Mannschaften freuen sich über viele Zuschauer und tatkräftige Unterstützung, für Verpflegung mit Kaffee, Kuchen und Brotzeiten ist auf jeden Fall gesorgt.

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Mini- Lakers der Seeoner Basketballabteilug bestreiten erste Saison

Die Mini-Lakers starteten in der Saison 2018/19 erstmals als Mannschaft in die Basketballrunde der U10. Insgesamt bestritten sie sieben Freundschaftsspiele, wobei sie davon vier gewonnen haben. Die Gegner waren Traunstein, Rott, Neuötting und Prien. Alle Kinder, insgesamt 20,  waren mit viel Spaß und Motivation dabei.

In der ersten Saison gab es aber sehr viel zu lernen. Von der Wurf- , Pass- und Dribbeltechnik bis hin zu der Mannverteidigung über das ganze Spielfeld. Vor allem das Orientieren am Gegner und das ständige Umschalten von Verteidigung auf Angriff und umgekehrt war anfänglich eine große Herausforderung. Es machte aber viel Spaß, den Kindern bei ihren Fortschritten von Spiel zu Spiel zuzusehen.

Trainiert wurde einmal in der Woche, dabei wurde sehr viel auf hohen Bewegungsanteil und vor allem auf viel Ballkontakt Wert gelegt, damit die Kinder in diesem Alter optimal ihre koordinativen Fertigkeiten trainieren konnten. Mit kleinen Spielgruppen und viel „Eins-gegen-eins –Trainingssituationen“ wurde zusätzlich eine hohe Bewegungsintensität erreicht. Das Training war zwar somit anstrengend, alles wurde aber spielerisch vermittelt, so dass der Spaß auch immer im Vordergrund stand.

Für die nächste Saison wird man dann evtl. mit einer U10 und U12 Mannschaft spielen können. Deshalb würden sich die Trainer um einen weiteren Nachwuchs, ob Mädchen oder Buben, freuen. Training ist immer montags um 15.30 Uhr. Infos unter 08667-879371.

Foto:

Die Mini-Lakers mit ihren Trainern Sabine und Christian Pfaffenzeller

Das Erwachen des Favoriten

Der Thriller ist ein Gerne-übergreifendes Kunstelement, welches eine erregte Erwartung über die gesamte Aufführdauer aufrecht erhält. Spannungsbögen werden gebildet, können mit Horror-, Krimi- und Drama-Elementen gefüllt sein und sollen zuletzt eine Erleichterung erzeugen.
Letzten Samstag wurde in Seeon ein Thriller zwischen den Basketballern der Seeon Lakers und dem SV Schwindegg dargeboten. Die favorisierten Chiemgauer trafen auf den Tabellenletzten und somit war das Drehbuch verfasst, doch den Zuschauern wurde eine andere Darstellung geboten.

Edgar Gaspar gewinnt den Sprungball für die Lakers. Foto Zgela
Das Spiel begann gewohnt positiv, die Protagonisten um Lakers-Trainer Stefan Dangl besetzten Ihre Rollen wie besprochen. Schnelle Spielzüge und ausgeklügelte Laufwege fügten sich zur Taktik des Gegners. Doch nach und nach wendete sich das Lakers-Drehbuch. Ein Fluch schien gesprochen, die Würfe der Chiemgauer fielen immer mehr ins Leere und dazu gesellte sich eine allesumringende, fesselnde Zonenverteidigung Schwindeggs. Nach dem ersten Viertel führte der Gegner mit 6:12 Punkten.
Um sich besser in Szene zu setzen, musste sich das Team aus der Defensiv-Zange befreien und in die Punkte kommen. Es entwickelte sich ein Drama, in welchem Center Uwe Flechtner den Hauptakteuer stellte. Durchgehend wurde er schwierigen Wurfentscheidungen ausgesetzt, teils gegen zwei oder drei Kontrahenten. Dank der Hilfe der großen Mitspieler wie Edgar Gaspar oder Andreas Manzinger wurden ihm Möglichkeiten zum Scoren eröffnet. Doch die Schwindegger konterten und verpassten den Lakers mit der Halbzeitsirene einen schmerzhaften Dreier. Die Gäste führten 20:28 Punkte.

Wie gewohnt konnten sich die Lakers auf ihren Topscorer Flechtner verlassen. Foto Zgela
Nun fragten sich die Zuschauer, ob die Seeoner einen Weg aus dieser Misere finden werden? In der Zwischenzeit konzipierte Stefan Dangl Stoff für einen Krimi. Er stellte die Verteidigung um und lockte den Gegner in eine Falle. Die Mittellinie wurde zur Grenze, ab welcher die Schwindegger Ballführer sofort durch die Seeoner in die Mangel genommen wurden. Ballverluste und Verfolgungsjagden um das Leder folgten. Da die Lakers immer einen Schritt voraus waren, holten sie sich Punkte. Die Wende brachte wiederum Topscorer Flechtner, der nach Freiwürfen den Ausgleich schaffte und mit seiner kämpferischen Gestik die sogenannte „vierte Wand“ zum Zuschauer durchbrach. Die Halle kochte und das Heimteam erwachte. Darunter auch Benjamin Rosnitschek, der nun im Gegenzug mit der Viertelsirene einnetzte. Das bedeutete die Führung mit 49:36 Punkten.
Das letzte Viertel brach an. Schwindegg mobilisierte nochmals die Offensive, doch die Lakers ließen nichts mehr anbrennen. Der Thriller fand zur Erleichterung aller Gäste ein gutes Ende. Das gleiche Gefühl hatte auch der Topscorer und meint: „Für uns war dieses Spiel teils desaströs, teils lehrreich und ermutigend. Für die Zuschauer war es eine sehenswerte, facettenreiche Partie und dank ihres Engagements zu einem besonderen Ereignis. So darf es weitergehen.“ Die Seeon Lakers gewinnen ihr Heimspiel mit 68:52 Punkten. Vorhang zu.
Die Hauptdarsteller waren Andreas Brandstätter, Stefan Dangl, Uwe Flechtner, Edgar Gaspar, Andreas Guggenberger, Peter Linner, Andreas Manzinger, Daniel Martin, Thomas Pfaffenzeller, Benjamin Rosnitschek, Florian Wimmer, Dominik Zgela.
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„Lakers lernen aus Fehlern“

Lakers gewinnen Krimi in letzter Sekunde
Wenn es letzten Samstag ein Ziel gab, welches sich die Basketballer der Seeon Lakers für das Duell gegen den TSV 1864 Grafing 2 gesetzt haben, dann allen voran das Einhalten von Disziplin. Denn in den letzten beiden Spielen scheiterte das sonst zuverlässige Teamgefüge der Seeoner an sich selbst. Entweder durch Verunsicherung in entscheidenden Momenten wie gegen Wasserburg oder durch negative Emotionsausbrüche wie in Burghausen. Beide Partien wurden dadurch aus der Hand gegeben. Somit diente das Samstagsduell hinter heimischer Kulisse nicht nur zum Erhalt des Tabellenplatzes 2 sondern auch zur Selbstfindung des Teams.
In der gut besuchten Seeoner Schulhalle hat sich Lakers-Trainer Stefan Dangl einiges vorgenommen. Im Detail sollten Leistungsträger der Gegner aus dem Spiel genommen und gleichzeitig die eigenen Wurfspezialisten in Szene gesetzt werden. Für die Seeoner Schützen wie Benjamin Rosnitschek, Andreas Guggenberger, sowie Center Uwe Flechtner sollten Wurfsituationen erspielen, die Verteidigung den Grafinger Topscorer Dominik Zinner ausschalten, welcher knapp 30 Punkte pro Partie erzielt. Die Lakers setzten diesen Plan im ersten Viertel konsequent um und erarbeiteten sich eine 24:17 Punkte Führung.

Uwe Flechtner konnte sich mehrmals gegen seine Gegenspieler durchsetzen. (Foto: A. Zgela)
Im zweiten Viertel wachten die Grafinger auf und stoppten die Lakers-Offensive. Eine enge Verteidigung sowie das Unterbinden zweiter Wurfchancen führten zum Erfolg und generierten umso mehr Punktemöglichkeiten für die Gäste. Zum Pech der Lakers schwächelten sie beim Defensiv-Rebound, sodass die Gegner stets zweite Wurfmöglichkeiten bekamen. Der Halbzeitstand betrug 35:31 Punkte.
Zur Halbzeit ging das Seeoner Team in sich und verharrte stoisch auf der Bank. Beim Blick in die Gesichter konnte abgelesen werden, dass sich das Team etwas vorgenommen hat und dies den Zuschauern zeigen wollte. So präsentierte sich das Team im dritten Viertel kämpferisch. Körperbetonte, handballartige Verteidigungsformen beherrschte die Partie, die weiterhin stets fair und respektvoll geführt wurde. Die Grafinger nahmen die Seeoner Schützen aus dem Spiel und konnten durch Korbleger punkten. Die Seeoner wiederum unterbrachen weiterhin das Spiel um Dominik Zinner, der an dem Tag unter 20 Punkte gehalten wurde. Das dritte Viertel ging mit 48:46 Punkten an die Seeon Lakers.
Nun war die Seeoner Disziplin gefragt. Im letzten Viertel gab es einen Schlagabtausch. Sechs Minuten lang konnte sich keine Mannschaft absetzen. Erst ein Dreipunktwurf von Andreas Guggenberger führte zum sechs Punkte Abstand der Lakers. Die Halle tobte. Grafing gab nicht auf, erkämpfte sich Punkte und Freiwürfe und verkürzten 20 Sekunden vor Schluss auf einen Punkt. Die Lakers hatten den letzten Angriff der Partie, welcher aber früh durch ein taktisches Foul an Guggenberger unterbunden wurde. Die daraus resultierenden Freiwürfe verwandelte der sichere Schütze nicht und Grafing bekam nun die Wurf- und Siegeschance. Mit nur fünf Sekunden vor Ende verfehlten die Gäste den Korb und mussten sich geschlagen geben. Nach einem abschließendem taktischen Foul und verwandelten Körben gewannen die Lakers eine dramatische, faire Begegnung mit 59:57 Punkten.
Trainer Stefan Dangl bewertete das Spiel positiv: „Wir haben heute unsere Stärken ausgespielt und aus den Fehlern der letzten Spiele gelernt. Diese Erkenntnis muss uns im Gedächtnis bleiben.“ Genau das wird nächsten Samstag wichtig sein, wenn es auswärts gegen den TSV Bad Reichenhall 2 geht.
Für die Lakers spielten Uwe Flechtner, Andreas Guggenberger, Benjamin Rosnitschek, Edgar Gaspar, Andreas Brandstätter, Andreas Manzinger, Stefan Dangl, Paul Scheffner und Dominik Zgela. Bericht: Dominik Zgela

Seeon Lakers starten mit Sieg in die Rückrunde – Tabellenzweiter Wacker Burghausen 2 wird auf Distanz gehalten

Am Samstagabend empfingen die Herren von Wacker Burghausen 2 die ungeschlagenen Seeon Lakers zum angekündigten Topspiel um den ersten Platz. Die Ausgangslage konnte für die vielen Zuschauer nicht besser sein. Sowohl Wacker als auch die Lakers sind vor dem Duell punktgleich. Die Burghauser haben jedoch ein Spiel mehr auf dem Konto, darunter die Niederlage aus dem Hinspiel in Seeon. Somit würde ein Burghauser Sieg den Kampf um Platz eins neu entfachen.
Zu Beginn der Partie merkte man der Heimmannschaft ihre Entschlossenheit an, welche sofort mit einer aggressiven Zonenverteidigung das schnelle Spiel der Lakers unterbinden wollte. Das gelang sehr gut, die Lakers fanden nicht optimal ins Spiel und konnten zum Viertelende nur eine 17:15 Differenz erspielen.

Center Uwe Flechtner setzt sich gegen mehrere Gegenspieler durch. (Foto: Annika Zgela)
Im zweiten Viertel erkannte der Seeoner Center Uwe Flechtner jedoch Lücken im Defensivspiel, sodass die Offensive zu Gunsten der Gäste umgestellt wurde. Erfolgreich und doch mühsam erarbeitete sich Seeon einen 41:30 Punkte Halbzeitstand.

Andreas Schatz beim erfolgreichen 2 Punktwurf (Fotos: Annika Zgela)
Im dritten Viertel rollte dann die Lakers-Welle an und das typische Seeoner Tempospiel konnte sich frei entfalten. Die schnellen Andreas Guggenberger, Benjamin Rosnitschek und Andreas Schatz eröffneten flink die Spielzüge und ermöglichten eine große Anzahl an spektakulären Punkten. Daneben konnten Alexander Kovalenko und Florian Wimmer durch intensive Defensivleistungen die Angriffe unterstützen. Die Lakers ließen der Heimmannschaft nur neun Punkte zu und bauten die Führung zum Spielstand von 67:39 aus. Das letzte Viertel konnte von den Seeonern in Ruhe verwaltet werden. Der Endstand: 84:50 Punkte.

Guggenberger beim Zug zum Korb. (Foto: Annika Zgela)
Der Topscorer dieser Partie, Andreas Guggenberger, hatte passende Worte für das erste Rückrundenspiel: „Zu Beginn war es eine zerfahrene Partie, jedoch konnten wir unsere Erfahrung ausspielen. Die ausgeglichene Mannschaftsleistung und die große Unterstützung der vielen Seeoner Zuschauer waren ein Schlüssel für diesen wichtigen Sieg. Dafür sind wir sehr dankbar.“
Nächsten Sonntag geht es wieder in Richtung Burghausen, wenn die „Dukes“ des TV 1868 Burghausen e.V. 2 den Tabellenführer erwarten.
Gegen den SV Wacker Burghausen 2 spielten Andreas Guggenberger (20 Punkte/2 Dreier), Uwe Flechtner (13), Andreas Schatz (11), Edgar Gaspar (2), Stefan Dangl (2), Petro Linna, Benjamin Rosnitschek (9), Flo Wimmer (8/1), Andi Brandstätter (7), Bastian Sparx (2), Alexander Kovalenko und Dominik Zgela (10/2). Verfasser: dzg
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Seeon Lakers ungeschlagener Herbstmeister

Diesen Samstag absolvierte das Team der Seeon Lakers ihr letztes Hinrunden Spiel in dieser Saison. Als Gast wurde das Team aus Westerndorf St. Peter begrüßt, einen starken Mitstreiter um Platz eins der Kreisklasse Südost.
Gleich nach dem Tip-Off wurde allen klar, dass das letzte Hinrunden-Spiel eine schnelle, intensive Partie werden würde. Die jungen und wurf-gefährlichen Westerndorfer spielten taktisch klug und rotierten den Ball schnell um die Zone. Um dies zu unterbinden mussten die Lakers eine nahe Mannverteidigung anwenden, um die Anspielstationen zu minimieren. In der Offensive musste zu Beginn mit den großen Centern Dangl und Flechtner unter den Brettern dagegengehalten werden. Dies gelang den Lakers gut und das Viertel wurde mit 21:17 Punkten entschieden.

Flechtner beim Zug zum Korb. Foto Zgela
Im zweiten Viertel ging es kämperisch weiter, denn beide Mannschaften schenkten sich nichts und schöpften weiter aus Ihrem Repertoire. Dreierschützen wurden postiert, die Aufbauspieler sprinteten für Punkte in die Zone und Finten zur Täuschung des Gegeners wurden angewandt. Hiervon profitierten die schnellen Lakers wie Schatz und Rosnitschek und verwerteten viele Ihrer Aktionen. Der Halbzeitstand 47:36.

Guggenberger beim Zug zum Korb. Foto Zgela
Zur Halbzeit lobte Trainer Linner die Verteidigung des Teams, plädierte aber auf eine einfache Offensive mit Spass am Spiel. Diese Worte kippten den Hebel der Lakers entgültig um, da nun alle Aktionen zum Erfolg führten. Guggenberger nahm das Spiel an sich und versenkte wichtige Punkte. Parallel stabilisierte der Rest des Teams die Aufstellung und so ergab sich ein Offensiv-Spektakel zur Freude der vielen Zuschauer. Das Resultat: die Lakers ließen nur noch 8 Punkte des Gegners zu und führten nach dem dritten Viertel mit 76:44 Punkten.
Das letzte Viertel konnte das Team der Chiemsee-Gemeinde in Ruhe verwalten, denn auch beim Gegner war nun die Luft raus. Somit erspielten sich die Lakers mit 89:59 Punkten den sechsten Sieg in Folge und sind ungeschlagener Herbstmeister.
Vor zahlreichen Zuschauern konnte das Team der Lakers die Hinrunde als Erstplatzierter mit dem Maximum an 12 Punkten abschließen und hat eine positive Korbdifferenz von 200 Punkten nach sechs Spielen erreicht. Somit konnte jeder Gegner im Schnitt mit über 30 Punkten bezwungen werden. Momentaner Liga-Topscorer ist Stefan Dangl mit 99 Punkten aus sechs Partien, bester Liga-Dreierschütze Dominik Zgela.
Für die Lakers spielten Uwe Flechtner (21 Punkte/1 Dreier), Stefan Dangl(16), Andreas Guggenberger (12/2), Benjamin Rosnitschek (7), Andreas Schatz (8), Alexander Kovalenko (2), Petro Linna, Andi Brandstätter (2), Christoph Leibold (6), Tobe Li (4) und Dominik Zgela (11/2).
Verfasser: dzg